Rückwirkende Zahlung von Online Glücksspielsteuern in Spanien

Eine neue Regelung der spanischen Regierung fordert, dass Online Glücksspielanbieter rückwirkend Steuern für die letzen vier Jahre zahlen, bevor sie eine Lizenz erhalten. Bwin.Party ist einer von ihnen.

Eine neue Regelung der spanischen Regierung fordert, dass Online Glücksspielanbieter rückwirkend Steuern für die letzen vier Jahre zahlen, bevor sie eine Lizenz erhalten. Bwin.Party ist einer von ihnen.

Die Online Glücksspielanbieter und mit ihnen Bwin.Party freuten sich, als im letzten Jahr die neue Regulierung des Online Glücksspiels in Spanien angekündigt wurde. Inzwischen veröffentlichte Spanien, dass im Juni die Lizenzen vergeben werden und die Online Glücksspielanbieter zeigten bereits ihren Optimismus bezüglich des neuen regulierten Markts.

Doch jetzt ließ die spanische Regierung eine kleine Bombe fallen, denn die Regierung beschloss, dass alle Antragsteller als Bedingung für eine Lizenz die Steuern für die letzten vier Jahre rückwirkend zahlen müssten.

Laut dem ursprünglichen Verständnis sollten die Online Glücksspielanbieter ab Juli 2011, wenn die neue Gesetzgebung in Kraft tritt Steuern zahlen. Diese Änderung scheint eine Idee der neuen spanischen Regierung sein.

Den Berichten zufolge forderte die spanische Regierung das Ministerium für Betrugsermittlung auf, die Steuerverpflichtungen der eine Lizenz beantragenden Unternehmen rückwirkend ab 2008 zu untersuchen. Aus ersten nicht bestätigten Berichten handelt es sich hier für einige der großen Betreiber um Millionenbeträge. Für Bwin.Party soll es sich um 60 Millionen Euro handeln, bei Sportingbet um 50 Millionen Euro und für PokerStars solle es sogar um 200 Millionen Euro gehen.

Aus einer öffentlichen Erklärung von Bwin.Party geht hervor, dass bei der Antragstellung wurde gefordert, dass Betreiber mit ehemaligen Kunden aus Spanien nach den Gesetzen von 1966 und 1977 Steuern zahlen. Diese Gesetze galten bislang nur für Unternehmen mit Sitz in Spanien und sollen jetzt auch für die ausländischen Unternehmen in Kraft treten.

Bwin.Party führte selbst eine Steuererklärung nach diesen Anforderungen ab und kam auf eine Steuersumme zuzüglich von Zinsen von 33,6 Millionen Euro und beschloss diese zu bezahlen, eine viel geringere als die zuerst berechnete.

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